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Hofburg Wien

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Hofburg

Wiener Hofburg

Hofburg Wien war jahrhundertelang der Sitz der Habsburger, die bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Österreichs waren. Hier wurde vor allem von Kaiserin Maria und zeitweise dem deutschen Kaiser (heute der offizielle Sitz des österreichischen Staatschefs, des Bundespräsidenten) viel europäische Geschichte geschrieben. Der Komplex ist besonders interessant, da seine Hauptgebäude mehr als 700 Jahre Architekturgeschichte widerspiegeln. fast jeder österreichische Herrscher seit 1275 ordnete Ergänzungen oder Änderungen an. Infolgedessen zeigt die Hofburg viele verschiedene Architekturstile, von Gotik über Renaissance, Barock bis Rokoko und einem Hauch Klassik. Die Hofburg mit ihren vielen Plätzen und Gärten erstreckt sich über eine Fläche von 59 Hektar und ist in vielerlei Hinsicht eine "Stadt in der Stadt" mit 18 Gebäudegruppen, 19 Innenhöfen und 2.600 Zimmern. Besucher haben drei Möglichkeiten, diese spektakuläre Stätte zu besichtigen - die Imperial Apartments, das Sisi Museum und die Silbersammlung. Jede kann einzeln oder im Rahmen eines längeren Besuchs besichtigt werden. Die Gegend um die Hofburg beherbergt neben einigen der umliegenden Gebäude eine Reihe weiterer Attraktionen, darunter die Burgkapelle, das Naturhistorische Museum, die Österreichische Nationalbibliothek und die Spanische Hofreitschule.

Kaiserappartements

Von den Räumen der Hofburg, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, befinden sich einige der interessantesten in den Franz Joseph Apartments, von denen die meisten unverändert bleiben. Zu den Highlights zählen der Dining Room, der für sein reichhaltiges Dekor und seine flämischen Kunstwerke, die die Heldentaten des Herkules darstellen, berühmt ist, sowie den Circle Room mit seinen exquisiten Wandteppichen. Ein faszinierendes Modell der Hofburg und ihrer vielen Gebäude befindet sich im Garderobenraum, während in der Großen Audienzkammer - dem Wartezimmer für das wöchentliche Publikum des Kaisers - der böhmische Kristallkandelaber sehenswert ist. Interessant ist hier auch eine Liste der am 10. Januar 1910 anwesenden Personen. In der Studie befindet sich eine Büste von Feldmarschall Radetzky, einer auserlesenen Gruppe, die unangemeldet vor dem Kaiser erscheinen darf.

Kaiserin Elisabeths Apartments umfassen ihr prächtiges Wohnzimmer, das weithin als das schönste der vielen Zimmer der Hofburg gilt und sowohl als Wohn- als auch als Schlafzimmer dient. Ein weiterer Höhepunkt ist der Große Salon, in dem eine schöne Sammlung von Louis XIV-Möbeln und eine Reihe von Porzellanvasen aus Sèvres, eine Sammlung romantischer Landschaftsbilder und eine Marmorstatue von Napoleons Schwester zu sehen sind. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Alexander's Apartments, benannt nach Russlands Zar Alexander I, der während des Wiener Kongresses hier war.

Das Sisi Museum

Das Sisi Museum ist der Kaiserin Elisabeth (Sisi) gewidmet und bietet einen faszinierenden Einblick in die Aristokratie des 19. Jahrhunderts. Zu den Highlights der Stephan Apartments in der Hofburg zählen mehr als 300 persönliche Gegenstände wie Handschuhe, Sonnenschirme, Notizen zu ihrem strengen Schönheitsregime und die nach ihrer Ermordung erstellte Totenmaske. Weitere faszinierende Artefakte sind eine Kopie des Kleides, das sie 1854 als 16-jährige aus ihrer Heimatstadt München zog, eine Kopie ihres Krönungskittels und eine Nachbildung eines Teils ihres kaiserlichen Eisenbahnwagens. Bemerkenswert sind auch eine reisende Arzttruhe und ein Spielekoffer sowie ihre Taufröcke.

Silberkammer Hofburg
The Imperial Silver Collection - Silberkammer

In der Silberkammer sind mehr als 7.000 Gegenstände, darunter Zeremonien- und Alltagsgeschirr des Kaiserhofes, zu sehen, ein Muss bei einem Besuch der Hofburg. Zu den vielen Schätzen dieser spektakulären Sammlung zählen das feine ostasiatische Porzellan aus dem 18. Jahrhundert, das formale Tafelservice von Franz Joseph, ein silberner Reiseservice der Kaiserin Elisabeth Christine (Ehefrau von Charles VI.) Und die zehn Meter lange Mailänderin Mittelstück aus vergoldeter Bronze. Weitere Highlights sind der Meissen-Service von 1775, der Wiener Empire-Service aus dem 19. Jahrhundert und, vielleicht der wichtigste Teil der Sammlung, der Ruby-Service, der für kaiserliche Großveranstaltungen mit 140 Plätzen genutzt wurde. Schauen Sie auch in die Gerichtsküche, um einen Blick hinter die Kulissen der imperialen Bankette zu werfen. Gezeigt werden originale Kupfergefäße, Pfannen und Schimmelpilze sowie alte Wasserkocher und das Erwärmungsgeschirr, das für die 5.000 Mitglieder des Hofes benötigt wird.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Diese Linien bringen Sie direkt zur Hofburg Wien:

  • U-Bahn: Linie U3 (orange), Station Herrengasse
  • Straßenbahn: Linie 1, 2 und D, Station Burgring
  • Bus: Linie 1A und 2A, Station Hofburg

Sie finden ausführliche Info auf der offiziellen Webseite von Hofburg Wien.

Autor : Martin Grünerwald

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