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Leichte Aluminiumkomponenten für nachhaltige Mobilität - SAG Group

Leichte Aluminiumkomponenten für nachhaltige Mobilität - SAG Group

Leichte Aluminiumkomponenten für nachhaltige Mobilität | SAG Group

11.09.2026

Aluminiumlösungen für nachhaltige Mobilität: Wie SAG Engineering Excellence mit globaler OEM-Kompetenz verbindet

Der Wandel der Mobilität stellt die Industrie vor neue technische Herausforderungen: Fahrzeuge und industrielle Systeme müssen leichter, energieeffizienter und nachhaltiger werden und gleichzeitig immer höhere Anforderungen an Sicherheit, Langlebigkeit und Leistung erfüllen.

Für OEMs, Flottenbetreiber und Industrieunternehmen ist Leichtbau daher längst nicht mehr nur eine Frage des Materialaustauschs. Er erfordert einen ganzheitlichen Engineering-Ansatz – von der Materialauswahl und Bauteilgeometrie über Tests bis hin zur Industrialisierung und Serienproduktion.

SAG (Salzburger Aluminium Group) bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Aluminiumverarbeitung in diese Herausforderung ein. Als internationaler Systemlieferant und Entwicklungspartner entwickelt und produziert SAG leistungsfähige Tanksysteme, Strukturbauteile, Druckbehälter und weitere Aluminiumkomponenten ( Aluminium Components) für Automotive-, Nutzfahrzeug-, Bahn- und Industrieanwendungen. Das Know-how reicht von klassischen Kraftstoff- und Hydrauliksystemen bis hin zu modernen Leichtbaukomponenten und kryogenen Tanksystemen für alternative Antriebstechnologien.

Inhaltsverzeichnis

Warum Leichtbau eine strategische Technologie für nachhaltige Mobilität ist

Die Reduzierung des Fahrzeuggewichts kann Vorteile für die gesamte Fahrzeugarchitektur schaffen. Ein geringeres Gewicht kann bei Nutzfahrzeugen die verfügbare Nutzlast erhöhen, den Energiebedarf für den Antrieb reduzieren und Herstellern helfen, die Effizienz ihrer Fahrzeuge zu optimieren.

In der Elektromobilität können leichte Komponenten außerdem dazu beitragen, das zusätzliche Gewicht von Batterien auszugleichen und effizientere Fahrzeugplattformen zu ermöglichen.

Deshalb spielt Aluminium im modernen Fahrzeugbau eine zentrale Rolle. Sein günstiges Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, seine Korrosionsbeständigkeit, gute Formbarkeit und Recyclingfähigkeit machen Aluminium zu einem geeigneten Werkstoff für anspruchsvolle Struktur- und Systemanwendungen.

SAG entwickelt maßgeschneiderte Lösungen, bei denen Materialeigenschaften, Geometrie, Produktionstechnologie und Integrationsanforderungen gemeinsam betrachtet werden, anstatt sie unabhängig voneinander zu optimieren.

Besonders für Nutzfahrzeughersteller kann eine Gewichtsreduzierung einen direkten wirtschaftlichen Mehrwert schaffen. Die Aluminium-Kraftstoff- und Öltanks für Lkw-OEMs ( Aluminium Fuel and Oil Tanks for Truck OEMs) von SAG werden entwickelt, um geringes Gewicht mit hoher struktureller Stabilität, Korrosionsbeständigkeit und einer fahrzeugspezifischen Integration zu verbinden.

Ein reduziertes Gewicht des Tanksystems kann zu einer höheren Nutzlast und einer verbesserten Fahrzeugeffizienz beitragen.

Diese Verbindung zwischen Leichtbau und betrieblicher Effizienz macht Aluminiumtechnologie zu einem wichtigen Bestandteil langfristiger Dekarbonisierungs- und CO2-Reduktionsstrategien.

Von Aluminiumtanks bis zu vollständigen Engineering-Lösungen

Die technologische Stärke von SAG basiert nicht nur auf der Produktion einzelner Komponenten, sondern auch auf der Begleitung der Kunden über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg.

Die Engineering- und F&E-Leistungen (Engineering and R&D Services) umfassen die Produktentwicklung für Strukturkomponenten, Leichtbauteile und Baugruppen, die Entwicklung von Aluminiumlegierungen, Prototypentests, Crashsimulationen, thermische und thermomechanische Simulationen, Umform- und Gusssimulationen, FEM-Festigkeitsberechnungen sowie Ermüdungsberechnungen.

Darüber hinaus entwickelt SAG Produktionskonzepte für die Serienfertigung.

Dieser integrierte Ansatz ist besonders bei globalen OEM-Programmen von Bedeutung. Eine Komponente, die isoliert betrachtet hervorragend funktioniert, muss gleichzeitig Einbauraumanforderungen, Produktionsprozesse, Schnittstellen, Logistikkonzepte und geltende Sicherheitsanforderungen erfüllen.

SAG arbeitet deshalb eng mit den F&E-Organisationen seiner Kunden zusammen, um Projekte von Engineering und Simulation über physische Prototypen und Tests bis hin zur Industrialisierung weiterzuentwickeln.

Zu den Produktionskompetenzen gehören unter anderem Umformtechnik, automatisierte Fügeverfahren, Robotikprozesse, Dichtheitsprüfungen sowie weitere Fertigungstechnologien, die auf reproduzierbare industrielle Qualität ausgerichtet sind.

Für Kunden entsteht dadurch ein Entwicklungsmodell, das auf maßgeschneiderten Lösungen und Engineering Excellence basiert und nicht lediglich auf der Lieferung standardisierter Komponenten.

Aluminium-Tanksysteme für Nutzfahrzeuge und Industrieanwendungen

Die Tanktechnologie zählt zu den etablierten Kernkompetenzen von SAG.

Die Kraftstoff- und Hydrauliktanklösungen ( Fuel and Hydraulic Tank Solutions) umfassen kundenspezifische Aluminium- und Edelstahltanks sowie Stufentanks und kombinierte Tanksysteme.

Diese Produkte können entsprechend dem verfügbaren Einbauraum und der jeweiligen Fahrzeugarchitektur des Kunden entwickelt werden. SAG deckt dabei nach eigenen Angaben die gesamte Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung sowie Engineering bis hin zur Just-in-Sequence-Logistik ab.

Für pneumatische Anwendungen produziert SAG außerdem Druckluftbehälter und Aluminium-Luftbehälter (Compressed Air Tanks and Aluminium Air Reservoirs) für Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge und Automotive-Anwendungen.

Die Systeme werden mit Fokus auf Qualität, geringes Gewicht, Einbauraumoptimierung und Kosteneffizienz entwickelt. SAG verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in diesem Produktbereich und beliefert internationale OEMs als Tier-1-Partner.

Auch Industrieunternehmen können von den Aluminiumkomponenten für industrielle OEM-Anwendungen ( Aluminium Components for Industrial OEM Applications) profitieren. Dazu gehören Bauteile, die für anspruchsvolle mechanische, thermische und umweltbedingte Anforderungen entwickelt werden.

Das Ziel bleibt dabei stets dasselbe: Leichtbau mit mechanischer Leistungsfähigkeit, guter Herstellbarkeit und skalierbarer industrieller Produktion zu verbinden.

Rheocasting: Fortschrittlicher Aluminium-Leichtbau für die Serienproduktion

SAG entwickelt den Aluminium-Leichtbau auch durch Rheocasting weiter. Dabei handelt es sich um ein Semi-Solid-Gießverfahren, das anspruchsvolle Bauteilgeometrien und hohe mechanische Eigenschaften ermöglicht.

SAG verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Metallverarbeitung und hat Rheocasting-Technologie für leichte Aluminiumkomponenten ( Rheocasting Technology for Lightweight Aluminium Components) industrialisiert.

Das Verfahren wurde entwickelt, um Vorteile verschiedener konventioneller Umform- und Gießtechnologien zu kombinieren und gleichzeitig hochfeste, leichte Komponenten für skalierbare OEM-Serienproduktionen zu ermöglichen.

Rheocasting kann insbesondere dort Vorteile bieten, wo Ingenieure mehrere Parameter gleichzeitig optimieren müssen: Bauteilgewicht, Festigkeit, Schweißbarkeit, Druckdichtheit, Geometrie und Funktionsintegration.

Statt Leichtbau lediglich als Reduzierung der Wandstärke zu betrachten, ermöglicht dieser Ansatz eine grundlegende Optimierung der gesamten Bauteilarchitektur.

Funktionsintegration und endkonturnahe Fertigung können dazu beitragen, zusätzliche Bearbeitungsschritte zu reduzieren und Baugruppen effizienter zu gestalten.

Dies zeigt, wie Prozessinnovation und Materialkompetenz gemeinsam zur CO2-Reduktion und zu einer ressourceneffizienteren Mobilität beitragen können .

LH₂-Speicherung und kryogene Tanksysteme für die nächste Generation des Schwerverkehrs

Einer der technisch anspruchsvollsten Bereiche der zukünftigen Mobilität ist die Wasserstoffspeicherung.

Flüssiger Wasserstoff muss bei ungefähr −253°C gehalten werden. Dadurch entstehen außergewöhnlich hohe Anforderungen an Isolierung, Druckmanagement, Sicherheit und die gesamte Konstruktion des Tanksystems.

SAG hat seine umfassende Erfahrung in der Tankentwicklung auf kryogene LH₂-Tanksysteme für mobile Anwendungen ( LH₂ Cryogenic Tank Systems for Mobile Applications) übertragen.

Die aktuelle sLH₂-Entwicklung von SAG stellt die dritte Generation der mobilen Tanktechnologie dar.

Nach Angaben von SAG werden Systeme bereits von Lkw-OEMs unter realen Bedingungen auf öffentlichen Straßen eingesetzt.

Die Technologie ist für Anwendungen mit hohem Energiebedarf ausgelegt, beispielsweise schwere Nutzfahrzeuge, und kann möglicherweise auch für Reisebusse, Linienbusse und Schienenfahrzeuge eingesetzt werden.

Im Vergleich zur Speicherung von gasförmigem Wasserstoff unter hohem Druck bietet flüssiger Wasserstoff eine hohe volumetrische Energiedichte, während das sLH₂-System von SAG mit deutlich niedrigerem Druck arbeitet.

SAG gibt an, dass seine Technologie sowohl für Brennstoffzellenkonzepte als auch für Wasserstoff-Verbrennungsmotoren geeignet ist.

Bei der Entwicklung wurden unter anderem Crash-Anforderungen, Boil-off-Management, Druckregelung und eine möglichst geringe Wärmeeintragung berücksichtigt.

Auch die Sicherheitsentwicklung spielt eine zentrale Rolle. SAG berichtet von erfolgreichen Brand- und Crashtests der aktuellen Tankgeneration und gibt an, dass das System die Anforderungen der EU-Verordnung 2021/535 erfüllt.

Für Flottenbetreiber und Nutzfahrzeug-OEMs, die LH₂-Speicherung evaluieren, macht die Kombination aus Reichweitenpotenzial, Nutzlastvorteilen und validiertem Tanksystem-Engineering die kryogene Technologie zu einem wichtigen Zukunftsfeld, insbesondere mit dem weiteren Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur.

Qualität und zertifizierte industrielle Prozesse

In Automotive- und Industrie-Lieferketten besitzt Innovation nur dann einen nachhaltigen Wert, wenn Produkte reproduzierbar und entsprechend klar definierter Qualitätsanforderungen hergestellt werden können.

SAG veröffentlicht ein umfangreiches Portfolio an Zertifizierungen für seine internationalen Standorte.

Zu den aktuell vom Unternehmen aufgeführten Zertifizierungen gehören unter anderem IATF-Zertifizierungen für SAG New Technologies und weitere Standorte, ISO 14001:2015 für SAG New Technologies, ISO 9001 für den niederländischen Standort, ISO-45001-Zertifizierungen, EN-ISO-3834-Schweißqualitätszertifizierungen, EN 15085-2 für Bahnanwendungen sowie weitere branchenspezifische Zulassungen.

Diese zertifizierten Prozesse stärken die Position von SAG als OEM-Lieferant für industrielle Programme, bei denen Rückverfolgbarkeit, Reproduzierbarkeit, Fertigungsqualität und dokumentierte Prozesskontrolle von zentraler Bedeutung sind.

Kunden können die aktuellen SAG-Qualitätszertifikate und Unternehmensdokumente direkt auf der Website des Unternehmens einsehen.

Von Lend in Österreich zu internationalen OEM-Märkten

SAG verbindet österreichische Engineering-Tradition mit einem internationalen Produktions- und Kundensupportnetzwerk.

Lend im Bundesland Salzburg zählt zu den zentralen österreichischen Technologiestandorten von SAG und ist ein wichtiger Standort für fortschrittliche Entwicklungsaktivitäten.

Die Gruppe führt derzeit Standorte in Österreich, den Niederlanden, der Slowakei, Spanien, Mexiko und den Vereinigten Staaten.

Dadurch erhalten Kunden Zugang zu Engineering- und Industriekompetenzen in wichtigen europäischen und nordamerikanischen Märkten.

Die internationale Reichweite von SAG geht jedoch über jene Länder hinaus, in denen das Unternehmen eigene Standorte betreibt.

Internationale Bahnprojekte umfassen beispielsweise Lieferprogramme für Kunden und Anwendungen in Märkten wie Thailand.

Darüber hinaus hat das Unternehmen Expansionsmöglichkeiten für kryogene Tanks und Leichtbaukomponenten in Indien verfolgt.

Dadurch verfügt SAG über eine Plattform zur Betreuung global tätiger OEMs in Europa, Nordamerika und wachsenden asiatischen Märkten, ohne Engineering und industrielle Umsetzung voneinander zu trennen.

Der Ansatz des Unternehmens basiert auf der Nähe zu den Anforderungen der OEMs: gemeinsame Entwicklung von Lösungen, effiziente Industrialisierung und Unterstützung internationaler Fahrzeug- und Anlagenprogramme durch ein koordiniertes Liefernetzwerk.

Entdecken Sie die internationalen Standorte und globalen Kompetenzen von SAG (International Locations and Global Capabilities) .

Nachhaltigkeit durch Engineering ohne Kompromisse

Nachhaltige Mobilität erfordert mehr als nur den Austausch der Energiequelle eines Fahrzeugs.

Werkstoffe, Fertigungsprozesse, Fahrzeuggewicht, Haltbarkeit und Systemeffizienz beeinflussen gemeinsam die Umweltperformance zukünftiger Transportsysteme.

Der Ansatz von SAG kombiniert mehrere dieser Faktoren:

  • Aluminium-Leichtbau zur Reduzierung des Gewichts und Verbesserung der Energieeffizienz.
  • Langlebige und recycelbare Aluminiumkomponenten.
  • Optimierte Tanksysteme, die die verfügbare Nutzlast erhöhen können.
  • Fortschrittliche Fertigungsprozesse wie Rheocasting.
  • Entwicklung von Energiespeichertechnologien für alternative Antriebssysteme.
  • Maßnahmen für erneuerbare Energien und Recycling innerhalb der eigenen industriellen Aktivitäten.

SAG gibt an, einen hohen Recyclinganteil, moderne Produktionstechnologien und erneuerbare Energien als Bestandteile seiner Nachhaltigkeitsstrategie einzusetzen.

Die Leichtbauprodukte des Unternehmens werden gezielt entwickelt, um zu geringerem Fahrzeuggewicht, CO2-Reduktion und umweltfreundlicher Mobilität beizutragen.

Für OEMs ist dabei ein Punkt besonders wichtig: Nachhaltige Mobilität und hohe technische Leistungsfähigkeit müssen keine konkurrierenden Ziele sein.

Intelligenter Leichtbau kann beide Ziele gleichzeitig unterstützen.

Expertentipps: So bewerten Sie Leichtbau und zukunftssichere Fahrzeugtechnologien

Für Flottenbetreiber, Fahrzeughersteller und Industrieunternehmen erfordert die Auswahl der richtigen Leichtbau- oder Energiespeichertechnologie eine ganzheitliche Betrachtung des Gesamtsystems.

1. Gewichtsreduzierung anhand des betrieblichen Nutzens bewerten

Bewerten Sie eine Leichtbaukomponente nicht ausschließlich anhand der eingesparten Kilogramm.

Bei Nutzfahrzeugen sollte analysiert werden, ob die Gewichtsreduzierung die Nutzlast erhöht, den Energiebedarf senkt, zusätzliche Systemkomponenten ermöglicht oder die Fahrzeugarchitektur verbessert.

Der wirtschaftliche Nutzen des Leichtbaus entsteht häufig auf Gesamtfahrzeugebene und nicht ausschließlich auf Bauteilebene.

2. Einbauraum ebenso optimieren wie das Bauteilgewicht

Tankabmessungen, Halterungen, Rohrleitungen, Schnittstellen und angrenzende Komponenten beeinflussen die tatsächlich verfügbare Einbausituation.

Maßgeschneiderte Aluminiumtanks und Rheocasting-Komponenten können zusätzlichen Mehrwert schaffen, wenn ihre Geometrie bereits auf den verfügbaren Einbauraum abgestimmt wird, anstatt erst nach Festlegung der Fahrzeugplattform angepasst zu werden.

3. Energiespeicherung an das reale Einsatzprofil anpassen

Bei alternativen Antriebssystemen sollten tägliche Reichweite, Betankungsfrequenz, Nutzlastanforderungen, Infrastrukturverfügbarkeit und tatsächliches Einsatzprofil analysiert werden, bevor ein Speicherkonzept ausgewählt wird.

Langstrecken-Schwerlastanwendungen haben grundsätzlich andere Anforderungen als Fahrzeuge im urbanen Verteilerverkehr.

4. Sicherheitsvalidierung von Anfang an als Engineering-Anforderung behandeln

Wasserstoff- und andere alternative Energiesysteme sollten von Beginn an unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Anforderungen an Typgenehmigung, Crashsicherheit, Brandschutz, Druck und Betriebssicherheit entwickelt werden.

Bei der aktuellen sLH₂-Entwicklung von SAG sind Crashspezifikationen, Brandtests, Druckmanagement und die Konformität mit EU 2021/535 Bestandteil des Systemdesigns.

5. Industrielle Reife bewerten – nicht nur die Leistung eines Prototyps

Ein technisch beeindruckender Prototyp ist nicht automatisch für ein OEM-Serienprogramm geeignet.

Entscheidend ist, ob ein Lieferant Simulationen, physische Validierung, Prozessentwicklung, automatisierte Produktion, Qualitätssicherung und Serienfertigung unterstützen kann.

6. Für zukünftige Fahrzeugplattformen entwickeln

Tank- und Strukturtechnologien sollten ausreichend Flexibilität für sich weiterentwickelnde Antriebssysteme bieten.

Die sLH₂-Tanktechnologie von SAG ist beispielsweise für einen möglichen Einsatz sowohl mit Brennstoffzellen als auch mit Wasserstoff-Verbrennungsmotoren ausgelegt.

Dadurch können Hersteller mehrere technologische Wege hin zu einem emissionsärmeren Schwerverkehr bewerten.

Engineering für die nächste Generation der Mobilität

Die Automobil- und Transportindustrie befindet sich in einer Phase, in der sich Leichtbau, Energiespeicherung und Fertigungstechnologien gemeinsam weiterentwickeln müssen.

Für Nutzfahrzeughersteller bedeutet dies, das Gewicht zu reduzieren und gleichzeitig Langlebigkeit sowie Nutzlastfähigkeit zu erhalten.

Für Automotive-OEMs bedeutet es, Struktur- und Thermalkomponenten für immer komplexere elektrifizierte Plattformen zu entwickeln.

Für Industrieunternehmen bedeutet es, eine höhere Effizienz zu erreichen, ohne dabei Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen.

Für die Wasserstoffmobilität bedeutet es, anspruchsvolle kryogene Speichertechnologie in sichere und skalierbare Fahrzeugsysteme zu überführen.

Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Aluminiumverarbeitung, umfangreicher OEM-Kompetenz, fortschrittlichen F&E-Fähigkeiten und Technologien, die von Aluminiumlösungen für die Serienproduktion bis zu kryogenen LH₂-Tanks reichen, bietet SAG eine integrierte Grundlage für diese Herausforderungen.

Diese Kombination aus Leichtbau, industrieller Qualität, maßgeschneidertem Engineering und zukunftsorientierter Energiespeicherung positioniert SAG als Technologiepartner für Unternehmen, die an einer effizienteren und nachhaltigeren Mobilität arbeiten.

FAQs: Aluminium-Leichtbau und kryogene Tanksysteme

  • 1. Welche Vorteile bieten Aluminiumkomponenten beim Fahrzeug-Leichtbau? Aluminiumkomponenten können das Fahrzeuggewicht reduzieren und gleichzeitig hohe mechanische Leistungsfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit und große konstruktive Flexibilität bieten. Bei Nutzfahrzeugen kann ein geringeres Gewicht die verfügbare Nutzlast erhöhen und die Energieeffizienz verbessern. Bei elektrifizierten Fahrzeugen kann Aluminium dazu beitragen, das zusätzliche Gewicht von Batterien und anderen Komponenten des Antriebsstrangs auszugleichen.
  • 2. Was ist ein kryogenes LH₂-Tanksystem? Ein kryogenes LH₂-Tanksystem speichert Wasserstoff in flüssiger Form bei ungefähr −253°C. Das System benötigt eine besonders leistungsfähige thermische Isolierung, kontrolliertes Druckmanagement und spezialisierte Sicherheitstechnik. Aufgrund der hohen volumetrischen Energiedichte von flüssigem Wasserstoff ist die LH₂-Speicherung besonders für Anwendungen mit hoher Reichweite und großem Energiebedarf relevant, beispielsweise schwere Nutzfahrzeuge.
  • 3. Wie trägt Leichtbau zur CO2-Reduktion bei? Leichtbau reduziert die Masse, die von einem Fahrzeug bewegt werden muss. Abhängig vom Antriebssystem und dem Einsatzprofil kann dies den Energiebedarf für den Antrieb reduzieren, einen niedrigeren Kraftstoff- oder Energieverbrauch unterstützen und die Nutzlasteffizienz verbessern. Der Einsatz von recycelbarem Aluminium kann zusätzlich umfassendere Strategien für Materialeffizienz und Kreislaufwirtschaft unterstützen.
  • 4. Was muss ein OEM-Lieferant für die automobile Serienproduktion bieten? Ein qualifizierter OEM-Lieferant muss mehr leisten als die reine Bereitstellung einzelner Bauteile. Eine erfolgreiche Serienproduktion erfordert zuverlässiges Engineering, Prototypenvalidierung, Entwicklung von Fertigungsprozessen, reproduzierbare Qualität, dokumentierte industrielle Prozesse, skalierbare Produktion und Integration in die Lieferkette des Kunden. SAG unterstützt diese Phasen durch F&E, Tests, Produktionsengineering und Serienfertigung.

Über SAG

SAG (Salzburger Aluminium Group) ist ein traditionsreiches österreichisches Hightech-Unternehmen und globaler Partner der Automobil-, Nutzfahrzeug-, Transport- und Industriebranche für innovative Aluminium- und Energiespeicherlösungen.

Die industrielle Geschichte des Unternehmens reicht bis zur Salzburger Aluminium AG zurück, die im Jahr 1898 gegründet wurde.

Heute verbindet SAG jahrzehntelange Erfahrung in der Aluminiumverarbeitung mit modernem Leichtbau, Tanksystementwicklung, Rheocasting, zertifizierter Fertigung und kryogenen Technologien für nachhaltige Mobilität.

Von seinem österreichischen Technologiestandort in Lend bis zu seinen internationalen Aktivitäten in Europa, Mexiko und den Vereinigten Staaten sowie seinen Aktivitäten auf globalen Märkten unterstützt SAG OEMs mit maßgeschneiderten Lösungen für Qualität, Effizienz, Sicherheit und langfristige industrielle Leistungsfähigkeit.

Zum Portfolio gehören Aluminium-Kraftstoff- und Hydrauliktanks, Druckluftbehälter, Struktur- und Präzisionskomponenten, Rheocasting-Bauteile sowie fortschrittliche kryogene LH₂-Tanksysteme für die Mobilitätstechnologien von morgen.