Video, Fotografie und Jacquardgewebe: Sabine Bitter und Helmut Weber verschieben das fotografische Bild durch Filter, Bewegung und Materialisierung. Ihre Arbeiten reflektieren die Bedingungen des Sehens und die politischen wie sozialen Kontexte von Bildern. Zwischen historischem Wandel, architektonischen Räumen und kulturellen Erinnerungen entsteht Fotografie als Prozess der Vermittlung – nicht als Abbild, sondern als Frage danach, wie Bilder entstehen, zirkulieren und wahrgenommen werden.
Kurzinfo: Sabine Bitter & Helmut Weber
Künstlerische Praxis und Medialität: Das Künstlerduo Sabine Bitter und Helmut Weber arbeitet medienübergreifend mit Video, Fotografie und Jacquardgewebe. In ihrer Praxis dekonstruieren und verschieben sie das klassische fotografische Bild durch den gezielten Einsatz von Filtern, Bewegung und physischer Materialisierung.
Thematischer Fokus: Ihre Arbeiten sind tiefgründige Reflexionen über die Bedingungen des Sehens sowie die politischen und sozialen Kontexte von Bildwelten. Das Duo verortet seine Werke im komplexen Spannungsfeld zwischen historischem Wandel, architektonischen Räumen und kulturellen Erinnerungen.
Ein erweiterter Fotografiebegriff: Für Bitter und Weber entsteht Fotografie primär als ein Prozess der Vermittlung. Das fotografische Medium dient bei ihnen nicht als bloßes Abbild der Realität. Vielmehr formulieren ihre Werke eine kritische Frage danach, wie Bilder überhaupt entstehen, wie sie gesellschaftlich zirkulieren und auf welche Weise sie wahrgenommen werden.
Die Präsentation ihrer Arbeiten findet in der Galerie gezwanzig (Gumpendorferstraße 20, 1060 Wien) statt. Die Eröffnung der Ausstellung ist für Mittwoch, den 22. Juli 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr anberaumt.
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